Bereits vor der Anschaffung einer Bigshot habe ich Überlegungen angestellt, wie ich diese vernünftig transportieren kann!

Die einzig kommerzielle Möglichkeit, die ich zu der Zeit fand, war der Transportkoffer. In unzähligen Berichten und Foren wird aber darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Koffer eigentlich um einen Transportkoffer für ein Gewehr handelt. Wenn jemand mit einem Geigenkoffer spazieren geht, kommen schon immer Hintergedanken auf. Jetzt habe ich mich gefragt, was erst passieren muss, wenn man mit einem "echten" Knarrenkoffer durch die Gegend bzw. in den Wald spaziert.
Ich bin ziemlich sicher, dass das der Jäger bzw. besorgte Mitmenschen falsch verstehen könnten.

Außerdem ist dieser Koffer ziemlich sperrig und unflexibel.
Nächtelang laß ich in z.B. Foren die interessantesten Möglichkeiten des Eigenbaus von Transport- und Aufbewahrungsmöglichkeiten.
Nichts von dem Gelesenen überzeugte mich völlig. Daher beschloss ich, doch mal meine Wunschvorstellung eines Transportbehältnisses (umgangssprachlich: Tasche) herzustellen.

Ich hatte irgendwann auf der Realschule mal im Textilunterricht gelernt mit einer Nähmaschine umzugehen. Gut. Das muss so ca. 1998 gewesen sein. Egal! Ich probierte es halt mal!
Wie der Zufall so wollte habe ich mir von einer Kollegin ihre ungeliebte Nähmaschine ausleihen dürfen. Meine ersten Versuche machte ich mit alten Bettlaken um zu sehen, ob ich mit der Nähmaschine umgehen kann bzw. ob meine Idee überhaupt praktikabel ist.
Letztenendes war die Begeisterung geweckt und ich machte mich auf die Suche nach dem passenden Material. Parallel suchte ich weiter nach den richtigen Farben. Als alles gefunden war und nach und nach bei mir zu Hause eintrudelte nähte ich am heimischen Esstisch die #1! Das Logo war schnell entworfen und ...

... das Projekt war gestartet